Aktuelle Informationen - COVID-19

Covid BannerDie Situation im Umgang mit dem Virus COVID-19 („Corona-Virus“) führt noch immer zu Unsicherheiten und Fragen, weswegen wir Sie an dieser Stelle über die neusten Entwicklungen informieren möchten.

Einen Überblick über die aktuell geltende Verordnung finden Sie hier.

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Updates:

11.11.2020: Uns erreichte heute ein Schreiben vom LSB-Berlin. In diesem fordert der LSB den regierenden Bürgermeister und seinen zuständigen Senator, Herrn Andreas Geisel, auf, seine Entscheidungen der aktuellen Maßnahmen für den Sport in Berlin zu überdenken und die Restriktionen bei der nächsten Verordnung für den Sport zu lockern.

Danke an den LSB für den unermüdlichen Einsatz!

10.11.2020: Wie bereits in unserem Schreiben vom 3. November 2020 angekündigt, gibt es von der  Senatsverwaltung für die Wassersportvereine eine Anpassung der 10. Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 29.10.2020.

Hier finden Sie diese Anpassung der Senatsverwaltung mit den Auswirkungen für den Wassersport.

Es haben sich keine weiteren Einschränkungen für den Segelsport ergeben. Wir bitten aber die Vereine die einen Kraft- oder Fitnessraum auf dem Vereinsgelände haben, diesen zu schließen.

03.11.2020 - Aufslippen: Der Berliner Segler-Verband e.V. hat sich dafür eingesetzt, den Vereinen das Herauskranen der Boote in den kommenden Wochen zu ermöglichen. Nach einem Anruf des Staatssekretärs, Herrn Aleksander Dzembritzki, haben wir dafür grünes Licht erhalten. Die Senatsverwaltung beschäftigt sich mit dem Thema in den kommenden Sitzungen und wird zeitnah ein Schreiben veröffentlichen. Es wird um Verständnis gebeten, dass dies nicht immer umgehend geschehen kann und etwas Zeit benötigt.

Die Vereine werden angehalten ein spezielles Hygienekonzept für das Kranen/Slippen zu erstellen und dies auch konsequent umzusetzen. Die bestehenden Abstandsregeln sind einzuhalten, die Personenzahl ist auf ein Minimum zu reduzieren und es ist ein Zeitplan zu erstellen. Mit diesem Hygienekonzept und einem zeitlich durchgeplanten Ablauf können die Vereine ihr Kranen/Slippen durchführen. Für evtl. mögliche Kontrollen sollte dieses vor Ort vorliegen.

Diese Informationen sind bis jetzt mündlich an uns herangetragen worden, Veränderungen sind daher möglich. Die genauen Anforderungen entnehmen Sie bitte der Veröffentlichung der Senatsverwaltung. Sobald uns die genauen Vorgaben vorliegt, werden wir Ihnen diese zur Verfügung stellen.

02.11.2020: Wie bereits in unserer E-Mail vom 30. Oktober 2020 an die Vereine mitgeteilt, wollen wir Sie nach dem Beschluss der Bundesregierung, vom 28.10.2020, über die bisher durchgedrungenen Einschränkungen für den Sport Informieren.

Laut Beschluss der Senatsverwaltung vom 29.10.2020, gelten ab dem 02. November 2020 für die Berliner Segelvereine (Sportvereine) folgende Einschränkungen:

Ausübung des Sports

  • Vereine dürfen für den Individualsport geöffnet bleiben (private und öffentliche Sportanlagen)
  • Individualsport, allein, zu zweit oder mit Personen aus dem eigenen Hausstand (segeln auf einem Boot), ist möglich
  • Kinder im Alter von bis zu 12 Jahren dürfen Sport treiben, wenn der Sport im Freien und in festen Gruppen von maximal 10 anwesenden Personen zuzüglich einer betreuende Personen ausgeübt wird
  • Landes- und Bundeskadersportler/innen dürfen trainieren
  • Sportler/innen der Segelbundesliga dürfen nicht gemeinsam trainieren

Aufslippen

  • zu zweit oder alleine mit dem eigenen Hausstand ist möglich
  • Aufslippen/Kranen in Gruppen, größer als zwei Personen, ist verboten (vereinsinternes Slippen/Kranen)
  • gewerbliches Aufslippen/Kranen ist erlaubt, zuzüglich zwei Personen oder einer Person und deren Hausstand, unter Einhaltung der Hygieneregeln (Mund- /Nasenschutz und 1,5 Meter Abstand)

Gastronomie

  • ist für den Speise- und Getränkeverzehr im Verein zu schließen
  • Speisen für den häuslichen Verzehr (nicht auf der Sportanlage/Boot) dürfen verkauft und ausgegeben werden

Bitte beachten Sie, dass dies keine Freigaben des Berliner Segler-Verbandes sind, sondern Erklärungen der vom Senat veröffentlichten Verordnung.

Für verbindliche Aussagen wenden Sie sich bitte direkt an die Senatsverwaltung.

Der Berliner Segler-Verband e.V. wird sich dafür einsetzen, dass das Aufslippen der Boote in diesem Jahr noch für alle Vereine möglich ist, soweit noch nicht geschehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Senatsverwaltung und dem LSB-Berlin.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!

Berliner Segler-Verband e.V

29.10.2020: Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben am 28.10.2020 zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie weiterführende Beschlüsse gefasst, die auch den Sport betreffen.

Demnach werden ab Montag, dem 2. November 2020, der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen stark eingeschränkt. Dazu gehören auch Veranstaltungen (z.B. Mitgliederversammlungen oder Gremiensitzungen). Die Maßnahmen werden vorerst bis Ende November 2020 befristet.

Sobald konkrete Regelungen für den Berliner Segelsport vorliegen, werden wir Sie hier auf unserer Seite darüber informieren.

29.09.2020: Ein weiteres Update der Infektionsschutzverordnung bringt derzeit keine Veränderungen für den Berliner Segelsport. Die Fallzahlen steigen derzeit aber wieder deutlich an. Bitte halten Sie sich an die bekannte AHA+A-Formel.

11.08.2020: Änderungen der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung sind am 11. August inkraft getreten. Für den Berliner Segelsport ergeben sich derzeit keine weiteren Veränderungen bzw. Lockerungen.

Sofern es wieder Änderungen für den Berliner Segelsport gibt, werden wir Sie hier darüber informieren.

13.07.2020: +++Die Wende für Berlins Segelsport!+++

Wende 420erDer Staatssekretär für Sport hat soeben unseren Präsidenten darüber informiert, dass am 21. Juli 2020 die Infektionsschutzverordnung dahingehend geändert wird, dass das Abstandsgebot von 1,5 Metern bei der Ausübung des Segelsports im Freien unterschritten werden darf.
Voraussetzung ist ein Hygieneschutzkonzept und die Möglichkeit der Nachverfolgung von Kontakten. Wünschenswert sind gleiche Bootsbesatzungen und die Sensibilisierung der überwiegend jungen Trainerinnen und Trainer.
Deren Verantwortung ist nach Aussage von Staatssekretär Dzembritzki riesig.
Die Wasserschutzpolizei ist angewiesen worden, ab sofort auf die Kontrolle der noch geltenden Abstandsregel zu verzichten.
Bitte informieren Sie insbesondere die Trainerinnen und Trainer sowie alle mit der Organisation von Trainingslagern und Wettfahrten betrauten Personen im Verein. Die Kinder und Jugendlichen haben noch fast 4 Wochen Ferien und sind sicher dankbar, wenn sie umgehend wieder aufs Wasser dürfen.

26.06.2020: Corona XII

Liebe Vereinsvorsitzende, liebe Seglerinnen, liebe Segler,

seit einiger Zeit konnten wir Ihnen keine weiteren positiven Veränderungen für den Sportbetrieb mitteilen. Die Verhandlungen mit der Senatsverwaltung sind langwierig. Nach den ersten Lockerungen wurden erste Erfahrungen ausgewertet.

Wir haben gegenüber dem LSB und der Senatsverwaltung auf zahlreiche Ungleichbehandlungen zwischen öffentlichen Anlagen und ausgewiesenen Sportanlagen hingewiesen. In Vereinen einiger Reviere dürfen bisher keine Übernachtungen in den Sportanlagen oder auf den Booten erfolgen. Im Gegensatz zu einigen anderen Sportarten waren die Sportanlagen im Wassersport ausschließlich zur Entnahme der Sportgeräte freigegeben.

Dem Rudersport wurde die Möglichkeit eröffnet, das Abstandsgebot von 1,5 m im Sportbetrieb geringfügig zu unterschreiten. Diese Möglichkeit wurde mit Schreiben von der Senatsverwaltung vom 23. Juni 2020 zurückgezogen und gilt dementsprechend nicht mehr adäquat für den Segelsport!

Neue Veröffentlichungen der Senatsverwaltung sowie des LSB vom 25. Juni 2020 schaffen in einigen Punkten Klarheit:

Die Senatsverwaltung des Inneren schreibt: „Wie Sie wissen, hat die Senatsverwaltung gegenüber den Bezirken keinerlei Weisungs- und Durchgriffszuständigkeit im Sport“. Das bedeutet, dass jedes Bezirksamt ermächtigt ist, für seinen Bezirk die Corona-Verordnungen nach eigenem Ermessen für Sportvereine zu ändern. Dies wurde bereits von dem Präsidenten des LSB, Herrn Thomas Härtel, scharf kritisiert: „Die verschiedenen Berliner Verwaltungen vom Senat bis hin zur Bezirksebene legen sehr unterschiedlich die bisherige Eindämmungsverordnung aus und sorgen damit zunehmend für Kopfschütteln“.

Am 23. Juni 2020 wurde in der Senatsverwaltung die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung beschlossen. Diese löst die aktuelle SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung am 27. Juni 2020 ab. Wir orientieren uns mit diesem Corona-XII an der Pressemitteilung vom 23. Juni 2020.

Im Vordergrund stehen jetzt die weiter geltenden Grundregeln: Wo immer möglich muss man 1,5 Meter Abstand halten zu Menschen, mit denen man nicht zusammen lebt. (Pressemitteilung 23.06.2020 SenInn)

In der neuen Infektionsschutzverordnung ist Folgendes ausdrücklich geregelt:

  •  Die Beschränkung der Personenzahl und Haushaltzugehörigkeit ist aufgehoben.
  • In geschlossenen Vereinsräumen ist der Mund- und Nasenschutz zu tragen.
  • Das Führen von Anwesenheitsdokumentationen ist unerlässlich, damit das Gesundheitsamt mögliche Kontaktpersonen schnell ansprechen kann.

Der Landessportbund ist darüber hinaus der Auffassung, dass nach einer sportlichen Aktivität auf dem Sportgelände dort auch eine Erholungspause im Freien erfolgen darf. Ferner ist der LSB der Meinung, dass einer Übernachtung auf den Booten oder dem Sportgelände unter Berücksichtigung des vom Verein erstellten Schutz- und Hygienekonzeptes sowie der Abstandsregel von 1,5 Metern nichts entgegensteht.

Beachten Sie bitte ab dem 27. Juni 2020, bei allen Freigaben und Entscheidungen im Verein, die jetzt erlassene SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung der Senatsverwaltung bzw. die zusätzlichen Hinweise und Freigaben der Sportämter aus den jeweiligen Stadtbezirken. Anbei für Sie zur Information die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung Stand 26. Juni 2020. Diese konnte uns von unserem stellvertretenden Vorsitzenden kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.

Sportspezifische Fragen müssen innerhalb des Vereinsvorstandes geklärt werden.

Sowohl der LSB wie auch alle anderen Institutionen können nur Empfehlungen entsprechend der Gesetzeslage geben.

Auf der Seite vom LSB erhalten sie täglich Informationen für die Vereinsarbeit unter folgendem Link https://lsb-berlin.net/aktuelles/coronavirus-lage/corona-faq/

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Vorständen, Jugendobleuten, Trainerinnen und Trainern für die bisher geleistete ehrenamtliche Arbeit und bei allen Sportlerinnen und Sportlern für die Geduld, die Sie bisher haben aufbringen müssen.

Bleiben Sie fit und gesund und genießen Sie die geschaffenen Möglichkeiten!

Ihr Reiner Quandt

Präsident

 

16.06.2020: Mindestabstand beim Segeln

29er

Nach Ansicht der Senatsverwaltung ist der Mindestabstand bei der Sportausübung im Freien auf dem Wasser kein unumgängliches Dogma. Damit kann grundsätzlich nach Auffassung des BSV auch in Zweimann- oder anderen Mannschaftsbooten gesegelt werden, wenn bauartbedingt oder auf bestimmten Kursen ein Mindestabstand zwischen festen oder bestehenden Mannschaften nicht durchgehend eingehalten werden kann.

Den Brief der Senatsverwaltung an den Ruderverband finden Sie hier:

Der Brief wurde entfernt. Nach der Mitteilung des Staatssekretärs vom 23.06.2020 wird die Senatsverwaltung hier gesondert Stellung beziehen.

02.06.2020: Sport in Gruppen /Training auf Mehrhandbooten

Am 02. Juni treten in Berlin weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Kraft. Seit dem Tag ist Training in Gruppen wieder für bis zu zwölf Menschen möglich, sowohl unter freiem Himmel als auch in Sporthallen. Zusätzlich dürfen Umkleideräume und WCs wieder genutzt werden. Duschen müssen aber weiterhin geschlossen bleiben.

Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen sowie Hygieneregelungen gelten nach wie vor. Neben weiterhin notwendigen klaren Beschränkungen, ist bei der Umsetzung Eigenverantwortung gefragt. So gilt für die Ausübung des Sports gemäß §7 der SARS-CoV-2-EindmaßnV weiterhin das 1,5m Abstandsgebot.

Der BSV ist der Auffassung, dass damit das Training auch auf Zwei- und Mehrhandbooten generell zulässig ist. Markierungen an Bord, gezielte Vorgaben und Trainingsinhalte können dabei den Seglerinnen und Seglern helfen den Abstand durchweg einzuhalten. Letztendlich muss aber jeder Verein selbst entscheiden, wie er die Voraussetzungen für die Durchführung des Segelsports im Einklang mit der aktuellen Corona-Verordnung des Senats umsetzen kann.

Der offizielle Regattabetrieb, d.h. genehmigungspflichtige Veranstaltungen wie Ranglistenregatten, Meisterschaften o.ä., bleibt für Zwei- und Mehrhandboote weiterhin ausgesetzt. Der Vorteil, den Crews aus einem Haushalt ohne die Verpflichtung zur Einhaltung der Abstandsregel hätten, würde zu ungerechten Ergebnissen führen.
Für vereinsinterne (Spaß-)Regatten und nach Yardstick zu wertenden Regatten gelten in erster Linie die in der Verordnung festgelegten Vorschriften sowie die in unserem Hygienekonzept verankerten Verhaltensregeln. Somit können Wettfahrten auch mit ausschließlich haushaltsinternen Teams in Bootsklassen durchgeführt werden, in denen die Abstandsregel nicht durchgehend eingehalten werden kann. Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass die Abstandsregel selbstverständlich auch auf den Booten der Wettfahrtleitung gilt.

26.05.2020: Corona XI - Genehmigung des Nutzungs- und Hygienekonzepts BSV

Am 13.05.2020 hatten wir bereits die Vorlage für ein Hygienekonzept veröffentlicht. Mit Corona XI können wir nun auch die Bewilligung der Senatsverwaltung SenInnDS und das überarbeitete Nutzungs- und Hygienekonzept veröffentlichen, welches nun auch die Wiederaufnahme des Regattabetriebs mit aufführt. Bitte beachten Sie, das dieses evtl. nicht auf jeden Verein zu 100 Prozent anwendbar ist und auf die örtlichen Umstände angepasst werden muss. Bei den Anpassungen darf es allerdings keine Lockerungen in Bezug auf das beigefügte Konzept und die aktuell geltende SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung geben.

Für folgende Bereiche sehen wir beispielsweise örtlich bedingte Anpassungen für notwendig, die durch den Regatta durchführenden Verein vorab geklärt und ggf. in einem eigenen Konzept dargelegt werden müssen:

  • Wie ist der Umgang mit externen Teilnehmer geregelt, um genug Platz mit Abstand zu den anderen Booten zu haben?
  • Wie wird das Slippen geregelt, damit sich die Teilnehmer nicht begegnen?
  • Welcher Regattakurs ist auf meinem Revier möglich, um das Regattafeld auseinander zu ziehen und Begegnungen zu vermeiden? (Ablauftonne; Trapezkurs etc.)
  • Wie viele Teilnehmer können zugelassen werden, um die Einhaltung der Regeln zu gewährleisten?
  • Etc.

Zusätzlich weisen wir darauf hin, dass die Genehmigung unseres Konzeptes den Regatta durchführenden Verein nicht von der Einholung weiterer ggf. erforderlicher behördlicher Genehmigungen (Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt), sofern noch nicht geschehen, entbindet. Bei der Einhaltung des Konzeptes ist eine zusätzliche Genehmigung des zuständiges Gesundheitsamtes nicht erforderlich.

HINWEIS: Der offizielle Regattabetrieb, d.h. genehmigungspflichtige Veranstaltungen wie Ranglistenregatten, Meisterschaften o.ä., bleibt für Zwei- und Mehrhandboote weiterhin ausgesetzt. Der Vorteil, den Crews aus einem Haushalt ohne die Verpflichtung zur Einhaltung der Abstandsregel hätten, würde zu ungerechten Ergebnissen führen.
Für vereinsinterne (Spaß-)Regatten und nach Yardstick zu wertenden Regatten gelten in erster Linie die in der Verordnung festgelegten Vorschriften sowie die in unserem Hygienekonzept verankerten Verhaltensregeln. Somit können Wettfahrten auch mit ausschließlich haushaltsinternen Teams in Bootsklassen durchgeführt werden, in denen die Abstandsregel nicht durchgehend eingehalten werden kann. Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass die Abstandsregel selbstverständlich auch auf den Booten der Wettfahrtleitung gilt.

 

Das aktuelle Nutzungs- und Hygienekonzept des BSV finden Sie hier...

Liebe Vereinsvorstände, liebe Seglerinnen und Segler,

hoffentlich ist es inzwischen in fast allen Vereinen gelungen unter weitgehender Einhaltung der Abstandsregeln die Boote ins Wasser zu bringen. Der Platz an Land wird gebraucht, denn es darf wieder trainiert werden und auch der Wettsegelbetrieb kann langsam aufgenommen werden. Allerdings mit erheblichen Einschränkungen! Der BSV hat es geschafft, mit Hilfe von fachmännischer Unterstützung aus einigen Vereinen (vielen Dank dafür!) ein Hygienekonzept für den Trainings- und Wettsegelbetrieb zu entwickeln. Nachdem noch zwei Änderungswünsche der Senatsverwaltung berücksichtigt worden sind, liegt nun die genehmigte Endfassung vor. Dabei ist besonders die strikte Einhaltung der 1,5 Meter-Abstandsregel hervorzuheben. Damit ist nach Abstimmung mit unserem Wettsegelobmann ein faires Wettsegeln zunächst nur in Einhandklassen möglich. Zweihandklassen sind von der Genehmigung ausdrücklich ausgenommen! Für den Zweihandbereich  ist der Trainingsbetrieb weiterhin ausgeschlossen, sofern die 1,5 Meter Abstand nicht durchgängig einzuhalten sind! Die Einhaltung der im genehmigten Konzept aufgeführten Regeln und Verhaltensweisen ist unbedingt erforderlich, es sind keine Empfehlungen sondern Vorschriften!

Wir verstehen die neuen Möglichkeiten als Einstieg in weitere Lockerungen, die bei einer nachlassenden Zahl an Infektionen in Berlin hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen werden. Wir hoffen alle auf die Öffnung der Clubhäuser mit ihren Waschräumen und Umkleiden; wir möchten wieder auf den Schiffen übernachten oder endlich Training auf Zweihandbooten machen. Seien Sie versichert: Wir arbeiten daran!

Ganz ausdrücklich möchte ich mich für die vielen Zuschriften per E-Mail bedanken, die uns in den letzten Wochen erreicht haben. Es gab viel Zustimmung zu unserem Kurs, auch heftige Kritik und einige der geschilderten Probleme hatten wir gar nicht bedacht. Jede E-Mail wird gelesen, besprochen und führt meistens auch zu Reaktionen. Wir freuen uns über eine aktive Gemeinschaft von Seglerinnen und Seglern in Berlin und hoffen weiter auf kritische und zustimmende Resonanz!

Zum Abschluss noch eine gute Nachricht: Das Interesse an Vereinsmitgliedschaften nimmt stark zu. Die Zeitschrift „Yacht“ berichtet in ihrer neuesten Ausgabe von steigenden Gebrauchtbootpreisen aufgrund starker Nachfrage. Offensichtlich nimmt das Interesse an der Freizeitgestaltung innerhalb Deutschlands zu und was gibt es da Schöneres, als mit der Familie segeln zu gehen…?

Na denn, raus aufs Wasser!

Ihr Reiner Quandt

Präsident

13.05.2020: Corona X

Liebe Vereinsvorstände, liebe Seglerinnen und Segler,
die sechste Verordnung des Senats hat einige wesentliche Verbesserungen für den Segelsport gebracht, auch wenn die Verordnung vom 07. Mai noch einige Widersprüche enthält. Der BSV hat gemeinsam mit dem LSB versucht, Klarheit zu schaffen und in einigen Fällen ist uns das auch gelungen.

So gelten für die Vereinsgaststätten nun die gleichen Regeln wie für andere gastronomische Betriebe auch. Dabei sind unbedingt die Vorgaben von § 6 der Verordnung (Gaststätten und Hotels) zu beachten, insbesondere verweist der Absatz 1 auf die Hygieneregeln in § 2 Absatz 1. Beachten sie, dass Clubgaststätten mit selbst zubereitetem Speiseangebot Speisen nur an Tischen anbieten dürfen, also keine Abholung an der Theke!

Sportangebote in den Räumlichkeiten der Club-Gaststätte sind nicht zulässig, dazu zählen auch Theoriekurse, Versammlungen aller Art etc. Aber immerhin können die Vereinsräume, die für den Gaststättenbetrieb unerlässlich sind, geöffnet werden.

Schwieriger gestaltet sich die Frage des personalintensiven Abslippens. In § 7 Absatz 1 der sechsten Verordnung ist geregelt, dass der Sportbetrieb grundsätzlich weiterhin untersagt ist. Die folgenden Absätze 2 bis 10 regeln die Ausnahmen. Ergänzend beachten Sie bitte unbedingt wortgetreu nicht nur § 2 (Einhaltung von Hygieneregeln), sondern auch die in § 1 der Verordnung aufgeführten grundsätzlichen Pflichten!

Wir empfehlen jedem Vorstand, für die einzelnen relevanten Bereiche im Verein (Gastronomie, Sport- und Trainingsbetrieb, individuelles Segeln, Durchführung von Wettfahrten) Hygienekonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei sollten sich benachbarte / befreundete Vereine austauschen. Hilfestellung dabei könnten die Reviervorstände geben. Einen Vorschlag des BSV finden Sie hier. Dies ist aber eine Rohversion, die von jedem Vereinsvorstand auf die individuellen Gegebenheiten im eigenen Verein angepasst und ggf. ergänzt werden muss. Bitte versuchen Sie zunächst, Fragen zu eigenen Konzepten innerhalb des Reviers zu klären. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass weder die Reviervorstände noch der BSV rechtlich verbindliche Auskünfte geben können.

Ab 15. Mai kann nun auch wieder gesegelt werden, sowohl individuell als auch in einer Trainingsgruppe, zunächst bis zu einer Gruppengröße von 8 Personen insgesamt. Allerdings, und das ist für viele Sportarten noch eine wesentliche Einschränkung, unter Beachtung des Abstandsgebotes von 1,5 Metern. Zu zweit im Teeny, zu dritt im Drachen oder zu fünft auf einer J24, das dürfte den kontrollierenden Ordnungskräften kaum zu erklären sein, es sei denn es handelt sich um Mannschaften aus einem Haushalt.

Da auch die Umkleiden (noch) nicht geöffnet werden dürfen und ein Kleidungswechsel auf der Sportanlage unzulässig ist, müssten sich z.B. die Jugendlichen bereits zuhause umziehen und ggf. im Trockenanzug per ÖPNV in den Verein fahren oder sich außerhalb der Sportanlage umziehen (auf der Straße?). Wie Sie sehen, wird es bei jeder Sportart Passagen in der Verordnung geben, die einfach nicht passen. Versuchen Sie, sich dem Sinn der Verordnung nach entsprechend zu verhalten und weisen Sie als Führungskraft im Verein Ihre Mitglieder darauf hin, dass die Einhaltung der in der Verordnung genannten Maßnahmen nicht nur andere Mitglieder vor einer möglichen Ansteckung schützen kann, sondern auch Garant für weitere Lockerungen ist.

Der nächste Schritt ist die Genehmigung des Wettkampfbetriebes in kontaktfreien Sportarten (dazu gehört der Segelsport!) ab 25. Mai unter der Voraussetzung eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes, also des BSV oder des DSV. Es ist also weder erforderlich oder erwünscht, dass jeder Verein sein Hygienekonzept nun an den Senat schickt!

Sobald wir von Senatsseite oder vom LSB Änderungs- oder Ergänzungswünsche zu unserem Hygienekonzept für Trainings- und Wettkampfveranstaltungen bekommen haben, werden wir an dieser Stelle darüber berichten, damit Sie in Ihrem Verein Ihre eigenen Konzepte ebenfalls anpassen und bei Kontrollen in aktualisierter Form vorlegen können.

Bis dahin bleiben Sie gesund!
Mit herzlichen Grüßen
Berliner Segler-Verband e.V.
Präsident
Reiner Quandt

 

08.05.2020: "Sportvereine können wieder loslegen"

Mit der sechsten Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung steht nun fest, dass ab dem 15. Mai der Trainingsbetrieb in den Segelvereinen wieder losgehen kann. Natürlich unter den bekannten Auflagen.

Auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist ab dem 25. Mai 2020 wieder zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.

Die genauen Regeln sowie eine Pressemitteilung dazu finden Sie hier:

6. Änderung der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung - Änderungen für den Sportbetrieb in § 7

Pressemitteilung vom 07.05.2020 - Aktualisierte Verordnung zur Corona-Pandemie erlaubt Sportbetrieb in Kleingruppen im Freien

27.04.2020: COVID-19 und der Berliner Segelsport

Dank der am 21.04.2020 in Kraft getretenen Änderungen der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung und der damit verbundenen Anpassungen in den Bezirken, dürfen die Segelvereine wieder geöffnet werden. Natürlich nur sehr eingeschränkt und unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln. Was und vor allem wie und unter welchen Auflagen erlaubt ist, wird hier und da auch mal großzügig interpretiert. Daher bitten wir um die Einhaltung folgender Maßnahmen, damit wir uns die nächsten Lockerungen nicht verbauen und vor allem niemanden dem Risiko einer Infektion auszusetzen:

  • Die Öffnung der Vereine gilt nur für die Grundstücke selbst sowie für die Bootshäuser. Alle sonstigen Räumlichkeiten, insbesondere auch Umkleiden, Duschen und mit diesen verbundene WCs bleiben geschlossen. Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden.
  • Es sind stets die bekannten Abstandsregelungen von mind. 1,5 m einzuhalten. Das ist auf Booten wie bspw. dem Pirat, 29er, 470er u.ä. unter normalen Segelumständen nicht möglich!
  • Sportausübung auf Stegen und Booten ist nur alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit einer anderen Person, ohne sonstige Gruppenbildung zulässig.
  • Training ist nicht gestattet, d.h. der Sportbetrieb unter Anleitung der Trainer und Übungsleiter ist weiterhin verboten. Ausnahmen sind für Kaderathleten und Bundesliga-Mannschaften bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport zu beantragen. Alleine auf der Einhand-Jolle ist allerdings kein Problem.
  • Gruppenbildung ist generell zu vermeiden! Somit sind Einsätze der Mitgliedschaft zum Slippen und Kranen nur sehr eingeschränkt möglich. Bitte beachten Sie hierbei die Ergänzungen der zuständigen Senatsverwaltung.


Alles weitere rund um das Thema sowie die neuesten Updates finden Sie weiter unten. Zudem ist im FLOAT-Magazin ein Artikel inkl. einem Interview mit dem Präsidenten des BSV, Reiner Quandt, erschienen. Hier werden nochmals einige Fragen im Zusammenhang mit den jüngsten Änderungen besprochen und die Situation in den Berliner Segelvereinen geschildert. Zum Artikel "Berlin segelt wieder".


Bleiben Sie gesund!

 

 

© 2020 Berliner Segler-Verband e.V.

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