BSV teilt Auffassung des DSV in Sachen Gazprom

Auf seiner Sitzung am 03. März hat das Präsidium des Berliner Segler-Verbandes sich klar positioniert und sich der Auffassung des DSV Präsidiums in Bezug auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Gazprom einstimmig angeschlossen.

Der Deutsche Segler-Verband (DSV) hatte unmittelbar nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine alle mit dem Energiekonzern Gazprom kooperierenden Vereine aufgefordert, umzudenken und sich vom Sponsor Gazprom zu trennen.

Zwei Tage zuvor bereits hatte die Deutsche Segelbundesliga auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen, mit dem russischen Staatskonzern Gazprom nicht mehr zusammenzuarbeiten. Auch die Teilnahme am Nord Stream Race wird beendet.

Der DSV schätzt beide Veranstaltungen als PR-Maßnahmen von Gazprom ein, und hält vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen eine weitere Kooperation für nicht mehr angezeigt.

Der Berliner Segler-Verband schließt sich dieser Einschätzung vorbehaltlos an. BSV-Präsident Reiner Quandt: „Der Segelsport hat immer schon besondere Werte vermittelt: Teamgeist, Freiheit, Fairness und auch Verständigung über Landesgrenzen hinweg. Gazprom ist Teil des russischen Staatsapparates, der aktuell vor den Augen der Weltöffentlichkeit diese Werte rücksichtslos mit Füßen tritt. Daher kann keine weitere Zusammenarbeit stattfinden.“

Die Erklärung im Wortlaut finden Sie hier:  Statement des BSV zur Beendigung Kooperation mit Gazprom

 

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